
Wir haben uns entschieden, nicht über Durban zu fahren sondern bereits hier nach Norden abzubiegen. Die Route hier hinauf und entlang der Grenze zu Lesotho kennt Marcel auch noch nicht und für mich ist sowieso alles Neuland. Wir fahren durch grüne Hügel mit einigen Waldplantagen links und rechts und immer wieder Siedlungen mit kleinen bunten Häuschen. Die Landschaft verändert sich. Je weiter wir ins Landesinnere und auch höher hinauf gelangen, desto mehr wechselt der Farbton von grün zu gelb und bräunlich und wir durchfahren weite prärieartige Ebenen, die gesäumt werden von hohen Bergen.

Ein Pass, den wir überqueren ist angeschrieben mit einer Höhe von 1844 m über Meer. Bei einem kleinen Seelein machen wir einen Fotohalt. Als wir wieder losfahren wollen regt sich bei unserem Bus gar nichts mehr.

Kein Lebenszeichen von Batterie und Anlasser. Als sich das nach einer halben Stunde nicht geändert hat, fangen wir wieder an mit Autostopp. Auch heute braust die Metro Police genauso wie die andern Autofahrer an uns vorbei. Doch wir haben wieder Glück. Ein schwarzer junger Mann, Tierarzt von Beruf, hält an und überbrückt von seiner Batterie. Es klappt, und schon schnurrt der VW-Motor wieder zufrieden. Wir bedanken uns mit einer Schweizer Schokolade, über die sich unser Helfer sehr freut.
Bei einem Zwischenhalt in Queenstown kommt einem alles schon ein wenig afrikanischer vor. Neben den obligaten Einkaufscentern wird auch viel auf der Strasse gehandelt und das Wohnquartier der Schwarzen beginnt praktisch gleich am Rand des Zentrums. Wir fahren kurz dadurch und sind auch hier erschüttert in welch schäbig zusammengezimmerten Hütten viele Schwarze hausen. Auch Aliwal North, wo wir heute übernachten, macht einen ähnlichen Eindruck. Der Campingplatz gehört zu einem Termalbad mit einem schönen Park, doch alles ist schon ein wenig heruntergekommen und nicht sehr gepflegt.
2 Comments:
Hi 2M
es freut mich, dass ihr die Reise geniesst.. Ich wünsche euch noch einen guten Endspurt bis Johannesburg, schaut dass ihr pünktlich seid, damit ich am Montag nicht verloren und einsam am Flughafen stehe. Freue mich extrem auf den zweiten Teil meines Urlaubs: Afrika, ich komme!
Alles Liebe euch beiden, Esther
hi marcel!!! so cool to see that you are doing the tour of your dreams!!! are you still in jo'burg? me and aase hve a friend there , you should meet!! let me know! i'll wrigth moore in an e-mail. take care . love gunn
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