Stellenbosch – Franschhoek – Hermanus
Es ist etwas bewölkt am Morgen als wir uns auf den Weg zum ersten Weingut in der Nähe von Stellenbosch machen. Unser Ziel heisst Rustenberg. Die Auswahl an Weingütern, die man besuchen könnte, ist so gross, dass wir uns ans Bewährte halten: Marcel war schon einmal dort und ich habe in der Schweiz bereits einmal Wein von Rustenberg gekauft.
Wir fahren durch einen grossen Landwirtschaftsbetrieb mit weitläufigen Viehweiden und stehen dann plötzlich vor den wunderschönen Gebäuden, in denen sich der Degustationsraum und die Weinkeller befinden. Sehr zuvorkommend werden wir bei der Degustation bedient und beraten und haben, dann ein wenig ein schlechtes Gewissen, ohne etwas zu kaufen von dannen zu ziehen. Weiter geht’s dann, wieder bei strahlendem Sonneschein, nach Franschhoek das landschaftlich wunderschön in den Bergen eingebetet.
Ein sehr schönes Örtchen, das mich für die Enttäuschung von Stellenbosch mehr als entschädigt. Als wir das Auto abstellen kommt sofort der Parkwächter gelaufen und nachdem er ein kleines Trinkgeld erhalten hat versichert er uns: „My Angel will be with your car“. Als wir im Restaurant sitzen, hört Marcel seine Alarmanlage losgehen und wir sind unsicher ob dies eventuell der Engel des Parkwächters ist, der sie ausgelöst hat. Wir machen auch noch einen Halt bei Haute Cabrière, das für seinen guten „Champagner“ bekannt. Die Verkäuferin ist hier so nett, dass wir definitiv nicht ohne eine solche Flasche abfahren können.
Nun geht es über die Berge, und von der Passstrasse aus hat man nochmals einen wunderbaren Blick auf dieses schöne Tal. Auf der andern Seite des Passes entscheidet sich Marcel für eine Abfahrt mit dem Skateboard und ich folge ihm mit dem VW-Bus.
Bis nach Hermanus wechselt die Landschaft immer wieder und ich bin total begeistert. Begeistert sind sie auch im Backpacker von Hermanus als der rote VW-Bus wieder auftaucht, und Marcel wird als alter Freund hier empfangen.

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