Besuch unter Tage in den Cango Caves und Schweben in den Lüften von Wilderness
Den prächtigen Sommertag beginne ich mit einem Bad im Swimmingpool des Campingplatzes, das ich um diese Zeit noch ganz für mich alleine habe. Der heutige Tag bringt für alle etwas. Zuerst bekommt der VW-Bus nigelnagelneue Reifen.
Er fühlt sich offensichtlich wohl damit und wir fahren viel ruhiger als vorher. Ich habe mich entschieden, dass ich nicht eine der zahlreichen Straussenfarmen besichtigen möchte sondern die einmaligen Cango Caves, ein riesiges Höhlensystem mit eindrücklichen Kalksteinformationen, die sich im Laufe von Hundertausenden von Jahren gebildet haben.
Allein schon die Fahrt dorthin, durch grüne Hügel und kleine Schluchten, würde den Besuch lohnen. Dann geht’s zurück an die Küste, nach Wilderness. Eine wunderschöne Küste, schönes Wetter und auch etwas Wind. Da kann’s nicht lange gehen, bis Marcel den Gleitschirm auspackt. Zuerst beim Beach Hotel, wo bereits einige andere Piloten in der Luft sind. Dann geht’s noch zum Paradise Ridge, ein alter bisher unerfüllter Traum von Marcel, dieses auch mal abzufliegen. Und siehe da, heute klappt es, und erst noch mit einem Swing Mistral 4, den ihm ein Gleitschirmimporteur aus Cape Town ausleiht.


Total begeistert landet er nach seinem 11 km langen (22 km hin und zurück) Flug. Ich habe die Zeit unterdessen genutzt um erstmals in meinem Leben die Füsse im Indischen Ozean zu baden. Jetzt müssen wir nur noch eine Unterkunft in Knysna finden und ein Restaurant um unsere leeren Mägen zu füllen.

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