30 Januar 2007

Zum Kap der guten Hoffnung und zurück

Ein strahlender Sommertag erwartet uns und wir fahren bald einmal los in Richtung Süden. Chapmans Peak heisst das erste Highlight auf unserem Weg, wobei eigentlich die ganze Strecke eine atemberaubende Aussicht auf den Atlantik, schöne Felsen und schneeweisse Strände bietet. Das Cape of Good Hope liegt in einem Nationalpark. Das heisst, es braucht auch eine Eintrittskarte, für die uns eine schöne Aussicht geboten werde, wie uns der Herr an der Kasse verspricht. Tatsächlich sehen wir auch einige Tiere, wie freilebende Strausse und ziemlich zutrauliche Klippschliefer. Nach den obligaten Fotos bei der Cape of Good Hope Tafel, die wir nur machen können, weil der Bus mit den Japanern gerade abgefahren ist, geht’s weiter zum Leuchtturm am Kap. Das erste was wir dort sehen, ist ein Pavian der auf einem Autodach sitzt und stolz an einer Mineralwasserflasche nagt, die er eben einem Schweizer Paar aus dem Auto geklaut hatte. Es brauchte dann einige Überredungskunst, um Marcel dazuzubringen den kurzen Aufstieg zum Leuchtturm zu Fuss und nicht mit dem Bähnchen zu machen, aber wir haben’s beide geschafft und genossen von dort oben eine einmalige Aussicht auf den atlantischen Ozean auf der einen Seite und auf den indischen auf der andern Seite. Weiter ging’s dann nach Simon’s Town, wo man am Boulder Beach natürlich die Pinguin Kolonie nicht verpassen darf. Mit Würde und auch einem gewissen Stolz begegnen die Tierchen dem grossem Interesse der zahlreichen Touristen. Vielleicht spielt ja auch ein wenig Eitelkeit mit, wenn sie von allen Seiten fotografiert werden.

Wir folgen dann der Küste mit schönen Sandstränden und imposanten Wellen bis nach Sommerset West, bevor wir wieder umkehren an unseren Ausgangspunkt in Kapstadt.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Hallo Marcel,

Bin ja schon ein bisschen neidisch wenn ich so lese wie du die Zeit geniesst und ich hier in Amerika am arbeiten bin. Ist eine super Idee mit der Seite.

Gruss Markus

9:48 PM  

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