02 Februar 2007

Von Hermanus nach Oudtshoorn

Nach Hermanus fährt man eigentlich um Wale zu beobachten, doch zu dieser Jahreszeit sind sie nicht hier. Deshalb machen wir uns auch gleich wieder auf den Weg in Richtung Oudtshoorn. Wir befinden uns jetzt auf der Garden-Route, und die Strasse folgt, etwas landeinwärts versetzt, mehr oder weniger der Küstenlinie. Hügelauf und –ab geht es durch braune, abgeerntete Felder , ab und zu mal eine Schafherde, einige Kühe, Strausse und Störche links und rechts der Strasse. In George biegen wir ab, hinauf in die Berge und fahren direkt in den dichten Nebel hinein, der sich durch die Wolkendecke bildet, die sich an diesem Gebirgszug staut. Erst als wir auf der andern Seite des Passes hinunterfahren lichtet sich der Nebel und gibt die Sicht auf ein ganz neue Landschaft frei. Eine weite steppenartige Landschaft tut sich auf, mit einer Bergkette im Hintergrund über die die Nebel schleichen. Bald einmal treffen wir in Oudtshoorn ein, das für seine Straussenfarmen, aber auch für die Cango Caves, ein grosses Kalksteinhöhlensystem, bekannt ist.
Unterkunft haben wir auf einem sehr schönen Campingplatz gefunden, wo wir uns zum Nachtessen einen Strauss, oder wenigstens einen Teil davon auf den Grill legen. Unter einem prächtigen Sternenhimmel, begleitet vom Zirpen der Grillen ist auch das Schreiben dieser Zeilen für den Blog das reinste Vergnügen.