Jo'burg
Für die nächsten paar Tage sind wir in Johannesburg, irgendwo zwischen Paradies und Hölle... Das Haus und der Garten sind herrlich, die Vögel zwitschern, es blühen Rosen, Holunder, Rosmarin, Lavendel und mittendrin wachsen Zitronen.
Doch die Idylle trügt: wir sind umgeben von hohen Mauern mit Elektrozaun und Eisengittern, im Haus sind überall Alarmknöpfe und wie uns Renier erzählt, sind bewaffnete Raubüberfälle in seinem Nobelquartier keine Seltenheit. Nirgends in Afrika ist die Schere zwischen reich und arm grösser, in keiner anderen Stadt die Kriminalität allgegenwärtiger. Gewisse Stadtteile sind so gut abgeschirmt und bewacht, dass wir uns einigermassen frei bewegen können, andere müssen unter allen Umständen von weissen Menschen gemieden werden. Jo’Burg ist spannend, bedrückend, lebensfroh und voll von Widersprüchen.
Da unser Bus einen Ölwechsel und kleinere Reparaturen benötigt,
die erst am Montag
vorgenommen werden können, beschliessen wir, das Wochenende hier zu verbringen, den Garten mit Pool zu geniessen und voraussichtlich am Montag weiter zu reisen.
Doch die Idylle trügt: wir sind umgeben von hohen Mauern mit Elektrozaun und Eisengittern, im Haus sind überall Alarmknöpfe und wie uns Renier erzählt, sind bewaffnete Raubüberfälle in seinem Nobelquartier keine Seltenheit. Nirgends in Afrika ist die Schere zwischen reich und arm grösser, in keiner anderen Stadt die Kriminalität allgegenwärtiger. Gewisse Stadtteile sind so gut abgeschirmt und bewacht, dass wir uns einigermassen frei bewegen können, andere müssen unter allen Umständen von weissen Menschen gemieden werden. Jo’Burg ist spannend, bedrückend, lebensfroh und voll von Widersprüchen.Da unser Bus einen Ölwechsel und kleinere Reparaturen benötigt,
die erst am Montag
vorgenommen werden können, beschliessen wir, das Wochenende hier zu verbringen, den Garten mit Pool zu geniessen und voraussichtlich am Montag weiter zu reisen.

3 Comments:
Hallo Marcel
Es freut mich, dass ihr gut nach Jo'burg gekommen seit. werde immer wieder mal bei dir hereinschauen. Sehr toll aufgebaut und leicht zu lesen. Gratuliere.
Ich bin heute auf der Tiersuche nicht so erfolgreich gewesen. Habe aber sowieso keinen Bock immer etwas herumzufahren. Heute ruhe ich daher etwas aus und versuche an meiner Seite weiterzuarbeiten...
Gruss und bis bald
beat@zbidis.ch
liebe esther
hallo, hier spricht götti dachî, nachdem mir dein vater entwicklungshilfe geleistet hatte, kann ich nun premiere feiern und das erste mal "auf so n'ding" schreiben.
also das finde ich prima!!!
1.) dass du so n'ding aufgezogen hast, hut ab! das ding ist super gemacht, informativ, sehr ansprechend und so "bubi leicht", wenn man mit dir kommunizieren will.
2.) dass du diesen ecken unserer erde etwas genauer unter die lupe nimmst.südafrika muss wundervoll sein, dies bestätigen zumindest alle südafrikareisenden und ganz besonders die andern kublis, die von der drogerie, welche verwandte "dort unten" haben.
der bericht über die kriminalität liess mich an eine begegnung mit einem südafrikaner in addis ababa denken. er konnte und konnte es nicht dassen, dass in den läden an der etwa fünfhundert meter langen gold-und silberschmiedstrasse das gold und silber haufenweise rumlag, alle türen offen standen, kaum polizei präsent war dafür sehr viele bettler und passanten und ... nichts, rein nichts geklaut wurde.
bei uns in SA wären innnert minuten alle, aber auch alle läden leergefegt und oberdrein noch verwüstet.
tja, so kann ich diech verstehen, dass es euch auf dem land wohler ist.
ich wünsche dir zuerst einmal schöne weihnachten hier in der schweiz, dann einen guten januar und eine gute rückreise nach südafrika.
liebe grüsse and dich und marcel
götti dachî
ps: bin ab dem 2.-29.1. auch "dort unten" nur etwas weiter oben als reiseleiter einer 14-köpfigen reisegruppe in äthiopien unterwegs.
mein tipp: www.aethiopien-reisen.ch
ich habe meinen brief beim checken - ob ich nun wirklich "aufm ding bin" - nochmals gelesen und gemerkt, dass ich in zukunft das ganze vielleicht doch besser einmal über die vorschau laufen lassen sollte. ich glaube, das ist kein sei... oder?
nomol alles gute dachî
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