14 Dezember 2006

Back in ZA

Johannesburg ist das Ziel von heute: ca 400km von Gabarone aus. Obwohl wir früh losfahren brauchen wir lange für die Strecke. Die Siedlungen der unteren Bevölkerungsschicht wird städtischer, man sieht keine Strohhütten mehr, dafür viele Blechbehausungen, die nichts mehr mit den sauber angelegten und gepflegten afrikanischen Dörfern, wie wir sie weiter nördlich gesehen haben, gemein haben.
Als wir uns schliesslich kurz vor dem Zentrum in einem der ungemütlicheren Viertel von Jo’Burg verfahren, liegen unsere Nerven ziemlich blank. Im Bus ist es zum Platzen heiss, dennoch lassen wir aus Sicherheitsgründen die Scheiben oben. Und just in dem Moment fallen auch noch alle Lichtsignale aus (wir sind ja in Afrika!): das Chaos ist komplett. Einige Zusatzrunden und viele Flüche später sind wir endlich richtig eingespurt und finden das Ziel. Wir übernachten heute bei einem alten Freund von Marcels Familie wo wir uns sicher, gut aufgehoben und sehr willkommen fühlen. Ich bin von der Schönheit des Anwesens hingerissen, wir geniessen nach den vielen Zeltplätzen die private Atmosphäre und ein gemütliches Nachtessen mit Renier.