05 März 2007

Zurück in Südafrika

Die Nacht in Zimbabwe haben wir unbeschadet überstanden, nun fühlen wir uns für den vorerst letzten Grenzübertritt gestärkt. Als wir schliesslich in Südafrika zurück sind atmen wir auf, sind uns aber zugleich der Ironie bewusst, dass wir jetzt, da wir uns sicher fühlen, im kriminellsten Land von ganz Afrika sind. Mussina, die südafrikanische Grenzstadt zu Zimbabwe hat nicht viel zu bieten, nicht einmal die von Marcel ersehnten Biltongshops. So fahren wir weiter und sind kurz nach Mittag in Tzaneen. Ein hübsches Städtchen, am Fluss gelegen und in grüne fruchtbare Hügel eingebettet. Hier möchte Marcel endlich seinen Gleitschirm wieder auspacken. Doch wir verbringen fast 2 Stunden erfolglos damit einen geeigneten Startplatz zu finden und geben schliesslich das Vorhaben auf. Nun beginnt die nächste Suche. Hatten wir zuerst gedacht, eine Unterkunft zu finden sei kein Problem, wurden wir bald eines besseren belehrt. Eine Lodge bietet kein Camping mehr an, die nächste ist geschlossen und die dritte nur mit einem 4x4 zugänglich. Super, ist diese Pechsträhne noch normal? Kurz vor dem Eindunkeln finden wir schliesslich eine sauberes und doch erschwingliches Hotelzimmer (sogar mit Küche) und beschliessen, nach den Strapazen der letzten Tage und diesen kleinen Luxus zu leisten. Endlich eine saubere Dusche, ein kühlender Ventilator, eine Steckdose und sogar ein Kühlschrank. Diesen letzten Luxus begrüssen wir besonders, denn vor etwa 2 Tagen hat der Kühlschrank im Bus den Geist aufgegeben und seither haben wir nur noch lauwarme Getränke und angeschmolzene Schokolade gehabt. Wir freuen uns auf die komfortable Nacht und die neuen Reisepläne Richtung Blyderiver Canyon und Swaziland.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Hoi zäme

Das tönt ja alles ziemlich spannend und ich bin froh, dass bisher alles gut gegangen ist. Freue mich, wenn dann mal auch noch ein paar Föteli dazukommen.
Liebi Grüess
Markus

8:30 PM  

Kommentar veröffentlichen

<< Home