02 März 2007

Lilongwe

Als erstes wird heute der kaputte Reifen repariert. Siehe da, das geht ganz einfach und Marcel erledigt das beinahe wie ein Profi. Erstaunlicherweise hält das Flickwerk sogar! Danach drehen wir einige Runden durch Lilongwe und finden, dass die Stadt für eine Hauptstadt nicht wirklich viel zu bieten hat. Zum Mittagessen treffen wir uns mit Marcel, Corinna, James und dessen Freundin Eva im Korea Garen (auf Marcels sehr eindingliche Bitte hin). Das Essen ist zwar nicht ganz so original koreanisch wie er sich das erhofft hatte, trotzdem schmeckt es allen gut und wir verbringen einige vergnügte Stunden zusammen. Dann gilt es Abschied zu nehmen. Alle drei Paare haben noch Einkäufe zu machen, doch die erledigen wir getrennt. Uns beiden steht noch eine schwierige Entscheidung bevor: welche Route sollen wir für den Heimweg wählen? Nach einigem Hin und Her und Abklärungen mit Felix in der Schweiz (wegen eines weiteren angekündigten Zykons in Mozambique) entscheiden wir uns für die Route via Mozambique bis Chimoio, dann weiter via Zimbabwe. Diese Route sollte es erlauben, dass wir die Strecke in Zimbabwe an einem Tag zurücklegen können und nicht da übernachten müssten. Schade, denn von Mozambique hätten wir gerne mehr gesehen, müssen aber einsehen, dass nach diesen Zerstörungen, die der Zyklon angerichtet hat, kein guter Zeitpunkt ist, um mit einem Pseudokrankenwagen als Touri herumzukurven.