21 Februar 2007

Flucht vor Favio

Auf dem Markt von Vilankulo decken wir uns mit Brötchen und Ananas ein, dann kann die Reise weitergehen. Immer im Konvoi mit Axel und Stela gelangen wir am späten Nachmittag ziemlich ermüdet von der Fahrt in Chimaio ein. Dort erwartet uns eine üble Überraschung, die einzige Campingmöglichkeit ist geschlossen und auf der anderen (ein Parkplatz eines Mittelklassehotels) wollen sie uns keinesfalls schlafen lassen. Stela zieht alle Register: wir bräuchten ja keine Quittung und gäben keine Arbeit, da wir nur einen sicheren Parkplatz bräuchten. 12 Franken seien doch ein gutes Zusatzeinkommen für den Portier uns schliesslich seien wir gute Menschen, die in bester Absicht Afrika bereisten... Der Portier schmilzt schliesslich wie Eis an der Sonne und überlässt uns den Schlafplatz. Etwas ungemütlich zwar, aber schliesslich doch noch spannend, nicht zuletzt wegen einem längeren Austausch mit einer in Zambia lebenden dänischen Journalistin, die eine Reportage über den Zyklon und die Überschwemmungen in Mozambique macht.