17 Februar 2007

Maputo

Endlich ein Tag ohne viele Verpflichtungen. Wir schlafen aus, nehmen mangels Warmwasser eine kalte Dusche und machen uns zu Fuss auf Entdeckungsreise. Maputo gefällt uns ausserordentlich gut, wenn man grosszügig über die Unmengen von Abfall in den Strassen hinwegsieht. Glaspaläste von Banken stehen neben heruntergekommenen Häuserruinen, teuere Autos parkieren neben schwarzen Pennern, die im Abfall nach Essbarem suchen und ärmliche Strassenhändler verkaufen ihre gerösteten Cashewnüsse vor dem Supermarkt, der gerade Redbull promotet. Viele beeindruckende Gegensätze versetzen uns ins Staunen. Mit Hand und Fuss, ein wenig Englisch und einigen Brocken Spanisch schaffen wir es auch, uns der portugiesischen Bevölkerung verständlich zu machen. Nach einem ansehlichen Fussmarsch in der brütenden Hitze kommen wir voller Vorfreude auf die Weiterreise ans Meer ins Backpacker zurück.